F1 rc H2O | 1 zu 4
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Termine der Meisterschaft:
4. und 5. Mai Dessau-Waldbad Freundschaft
18. und 19. Mai - Kreibstein Talsperre (Promotion-Tour)
6. und 7. Juli Dessau-Roßlau / Elbe Flussrennen
5. und 6. Okt. Dessau-Waldbad Freundschaft
 
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Regeln / Regelwerk für F 1 Tunnelboote – Maßstab 1 zu 4

F 1 Tunnelboote – Maßstab 1 zu 4 Logo

Update 01.04.2012

Der Original RCMK 30, so wie er ab Werk ausgeliefert wird, hat 29,4ccm – ist somit nicht in der offenen Deutschen Meisterschaft RC F1 H2O 1zu4 zugelassen.

Das UmbauKit- RCMK 30 kann eingesetzt werden,  nicht aber in Verbindung mit einer  huberhöhenden Kurbelwelle. (Überprüfungen werden durchgeführt)  Boote und Motoren der ersten drei Platzierten aus einem Lauf müssen sofort – ohne jegliche weitere Eingriffe durch Mechaniker oder Pilot – nach dem Lauf nach Aufforderung dem Schiedsrichter bzw. Rennleiter vorgestellt werden. Motoren werden stichprobenartig vermessen. Hier gilt eine Messtoleranz von 1,5 Prozent.

Für  Methanolmotoren wird das Kraftstofftuning erlaubt. Demnach ist ein Nitromethanzuschlag von max. 25% erlaubt.

 

Die Renndauer kann auf Zeit oder  Runden, auch während einer Rennveranstaltung, festgesetzt oder verändert werden. Der Verzicht auf einen Boxenstopp wird von der Rennleitung vor dem jeweiligen Lauf bekanntgegeben. 

Streichläufe: Es werden zwei Läufe aus der Saison gestrichen. Dabei handelt es sich um die schlechtesten Läufe der Saison unabhängig davon ob die Läufe an einem Wochenende ausgetragen wurden oder zeitlich völlig auseinanderliegen.

 

Bootsaufbau: Die Boote der F1 RC H²O sind dem Original ähnliche Nachbauten und müssen eine Außenbordmotor-Attrappe haben. Eine Ausnahme stellt derzeit nur der Nachbau des Convell F1 Bootes mit Einbau-Viertaktmotor (Stand 2012) dar.

 

Protest kann nur bis eine halbe Stunde nach Beendigung des Laufs, in dem das Ereignis geschah, beim Rennleiter eingereicht werden. Die Protestgebühr beträgt 10,- Euro und ist beim Rennleiter sofort zu entrichten.

msc-2012

 

Regeln / Regelwerk für F 1 Tunnelboote – Maßstab 1 zu 4

F 1 Tunnelboote – Maßstab 1 zu 4 Logo

Der Wettbewerb

Die Rennbootklasse F1 Tunnelboot verfolgt den Zweck des Wettbewerbs zwischen Formel 1 Modellrennbooten im Maßstab 1 zu 4. Die Modelle werden durch Verbrennungsmotoren angetrieben. Eine „Offenen Deutschen Meisterschaft F1 Tunnelboote 1zu4“ soll an verschiedenen Orten ausgetragen werden. Zu einer Rennsaison gehören mehrere (mindestens drei) Rennveranstaltungen. Eine Rennveranstaltung setzt sich aus zwei Rennläufen zusammen. Zwischen den Rennläufen muss eine Stunde Zeit bleiben, um Reparaturen zuzulassen. An einem Wochenende können auch zwei Rennveranstaltungen stattfinden. Demnach dürfen zwei Läufe pro Tag ausgerichtet werden, wenn mindestens eine Stunde  Zeit zwischen jedem Lauf bleibt.  Jede Rennveranstaltung kommt in die Gesamtwertung. Am Saisonende werden die Punkte aus den Rennveranstaltungen zusammengerechnet. Der Fahrer/das Team mit den meisten Punkten ist am Ende Meister der „Offene Deutschen Meisterschaft F1 Tunnelboote 1zu4“. Pro Rennveranstaltung ist ein Startgeld von 15 Euro zu entrichten. Unabhängig von weiteren Kosten für Teilnahme an einem Powerboattreffen, während dessen diese „Offene Deutschen Meisterschaft F1 Tunnelboote 1zu4“ stattfindet.  Das Startgeld fließt in einen Fond der für Pokale, Urkunden und Präsente bereit steht und die Rennveranstaltungsdurchführung absichert.

 

Die Punkte pro Rennveranstaltung nach addieren der Runden beider Läufe. 1. Platz – 400P ; 2.Platz – 300P ; 3.Platz – 225P ; 4.Platz – 169P ; 5.Platz – 127 ; 6.Platz – 95 ; 7.Platz – 71 ; 8.Platz – 53P ; 9.Platz – 40P ; 10.Platz- 30P ; 11.Platz – 22P ; 12.Platz - 17P ; 13.Platz – 13P ; 14.Platz – 9P ; 15. und tiefer 0P

Der Rumpf

 

Die Bootslänge (Netto – ohne Ruderanlage) muss mind. 1,2 Meter aufweisen

Der Bootsrumpf muss einem F1 Inshore-Rennboot nachempfunden sein. Eine entsprechende Rumpfabdeckung (Haube, Deckel) muss vorhanden sein.

Das Bootsbaumaterial ist freigestellt. Spitzen dürfen, wenn nicht weicher, nicht vom Bootsbaumaterial des Rumpfes abweichen.

Der Bootsrumpf darf, bei voller Fahrt max. 2 Wasserberührungspunkte (Katamaran) aufweisen, ausgenommen hiervon ist die Antriebseinheit.

Pro Teilnehmer und Veranstaltung ist nur ein Boot zugelassen. Sollte ein Teilnehmer ein Ersatzboot einsetzen, werden alle bisherigen Runden aus dieser Veranstaltung gestrichen.

Das Boot wird von der Rennleitung vor dem Zeittraining (Qualifying) vom Rennleiter begutachtet und technisch abgenommen. Danach erhält es eine Startnummer, die für die Dauer der Veranstaltung am Boot verbleibt.

 

Der Antrieb

Es dürfen nur  Motoren als In- oder Außenborder eingesetzt werden. Der Hubraum darf bei Methanolglühzündern nicht größer 15ccm sein. Bei Benzinmotoren darf der Hubraum nicht größer als 29ccm sein.

Für ausreichenden Schallschutz ist zu sorgen. Bei einer Schallpegelmessung im Abstand von 20 Metern bei voller Fahrt, darf der Schallpegel 80dB nicht überschreiten. Bei Defekt ist das Modell unverzüglich an den Steg zu holen und zu reparieren. Sollte ein Boot länger als eine Runde ohne ausreichenden Lärmschutz unterwegs sein, wird das Boot vom Rennen ausgeschlossen (disq.).

Der Kraftstoff besteht aus Methanol, Äthanol oder Benzin und darf nur mit biol. abbaubarem Öl gemischt sein.

Der Tankinhalt darf 1,0 Liter nicht überschreiten. Fluter dürfen einen max. Inhalt von 125 ml nicht überschreiten.

Der Abtrieb erfolgt über starre oder flexible Welle. Der Propeller darf im Sinne nur halb im Wasser getaucht sein. Kupplungen sind erlaubt. Getriebe die die Umdrehungen zwischen Motor und Abtriebswelle verändern sind nicht erlaubt. Ausgenommen hiervon sind Außenboardmotoren. Die Anlenkung ist freigestellt, muss aber zu jeder Zeit den vollen Wirkungsgrad erzielen.

Das Team

Das Team besteht aus dem Fahrer und einem Starthelfer (Mechaniker).  Mehr als ein Starthelfer ist nicht gestattet.

Der Fahrer muss bei der Fahrerbesprechung vor dem Rennen anwesend sein.

Der Kurs

Gefahren wird im allgemeinen um einen Dreieckskurs im Uhrzeigersinn. Die Schenkellänge beträgt zw. 10 und 60 Meter.

In abweichenden Fällen wird ein Rundkurs im Uhrzeigersinn gefahren, von Wendeboje zu Wendeboje liegen zwischen 50 und 90 Meter.

Es ist auch möglich, dass eine Schikane in den Rennkurs eingebaut wird. (Linkskurve).

Die Fahrzeit

Pro Rennen werden zwei Läufe mit je 20 min. Renndauer gefahren. Der Schiedsrichter entscheidet, vor dem Start, über eine Kürzung der Renndauer, die 15 min. nicht unterschreiten sollte.


Bei Gefahr wird das Rennen abgebrochen. Bei einem vorzeitigen Rennabbruch wird das Rennen neu gestartet. Sollte der Abbruch nach Halbzeit des Rennens geschehen,  darf vor dem Neustart getankt werden. Während der Phase des Abbruchs bis zum Neustart darf an den Modellen keine Veränderung vorgenommen werden. (Propellerwechsel oder Reparatur). Nach Startsignal zum Re-Start darf Repariert werden.
Der Rennabbruch dient nur dem Bergen von Modellen oder der Reparatur der Rennstrecke incl. Boxengasse.  Das Rennen sollte nicht länger als 5min. unterbrochen werden.

Die Runden werden nach dem Re-Start weiter gezählt. Der Verursacher des Rennabbruchs (z.B. Zerstörer der Boxengasse) wird vom Rennen ausgeschlossen die bis dahin gefahrenen Runden werden nicht angerechnet.


Der Rennabbruch wird nicht als Pflichtboxenstopp gewertet, Boote die sich vor dem Ruf Rennabbruch schon außerhalb des Wassers zum Boxenstopp befanden, müssen nicht noch einmal zum Pflichtboxenstopp.


Bei einer Gelb-Phase sortieren sich nicht ausgefallene Boote der Reihenfolge nach (wie Schiedsrichter ansagt) auf.

Während der Gelb-Phase ist ein überholen ohne Schiedsrichteranweisung nicht zulässig. Der Re-Start wird nach Ermessen des Schiedsrichters erfolgen.Die Geschwindigkeit sollte um die Hälfte langsamer sein als der Renntrimm. Boote mit Kupplungen müssen eine gleichbleibende Geschwindigkeit einhalten, die den (ohne Kupplung fahrenden Booten) nicht hinderlich ist. Der Re-Start wird nach Ermessen des Schiedsrichters erfolgen. Der Re-Start wird nach Ermessen des Schiedsrichters erfolgen.

Gelb-Phase ist dann gegeben wenn: ein gefahrloses Bergen der Boote für Bergebootmannschaft nicht gewährleistet ist oder andere Umstände es erfordern.
Während der Gelb-Phase dürfen nicht ausgefallene Boote zum Pflichtboxenstopp hereinkommen. Müssen sich an der Position einfädeln an der sie den Boxenstopp beendet haben.


Sollte ein Boot vor oder während des Abbruchs des Rennens liegen geblieben sein und nichts mit dem Rennabbruch zu tun haben, so darf das Modell bei einem Neustart das Rennen als letzter wieder aufnehmen.

 

Das Qualifying

Jeder Fahrer bekommt eine volle Runde um seine Bestzeit zu fahren. Die eine Runde muss in einem Durchgang gefahren werden, d.h. ist das Modell während des Qualifyings erst einmal im Wasser, muss die Runde am Stück gefahren werden. Sollte das Modell ausfallen, so gibt es keine Gelegenheit mehr das Qualifying fortzusetzen.

Die Fahrereinteilung zum Qualifying legt der Schiedsrichter fest. Sollte der aufgerufene Teilnehmer nicht starten können (techn. Probleme), kann dieser als letzter das Qualifying fahren. Voraussetzung hierfür ist, dass sich sein Modell nicht aus eigener Kraft aus der Boxengasse bewegt hat.

Eine volle Runde wird gezählt, wenn sich das Modell außerhalb der Boxengasse einmal über die gedachte Startlinie und einmal über die gedachte Ziellinie bewegt. D.h. beim Qualifying werden die Boote effektiv zwei Runden fahren.

Die schnellste Runde wird gewertet, bei Zeitgleichheit zweier Boote entscheidet ein Stechen.

Die Startaufstellung im ersten Lauf richtet sich nach dem Qualifikationstraining. Die Startaufstellung im zweiten Lauf richtet sich nach dem Zieleinlauf bzw. der Platzierung aus dem ersten Lauf.

Der Start

Gestartet wird in der Regel als Jetty-Start. (Start vom Startsteg). Der Schiedsrichter kündigt „Zwei Minuten bis zum Start“ an. Bis 30 Sekunden vor dem Start dürfen die Motoren laufen. Ab 30 Sekunden bis zum Start gilt: „Motorenruhe“. Die Boote dürfen nicht mehr berührt werden. Erst bei Ampel „Grün“ ist der Start freigegeben.

Sollte kein Startsteg für die Teams zur Verfügung stehen, kommt der Indy-Start zum tragen.

Die Boote werden nach und nach ins Wasser gelassen und umkreisen mit mäßiger Geschwindigkeit den Kurs.  Der Polesitter gibt die Geschwindigkeit im Vorstart an, darf nicht unter ½  aber auch nicht über ¾ Gas liegen. Der Vorstart ist die Zeit vom Boote zu Wasser lassen bis zum Startsignal des Schiedsrichters, egal auf welchem Streckenabschnitt sich das Feld befindet. Während des Vorstarts haben sich die Boote, ihrer Platzierung nach, hintereinander mit ca.3 Meter Abstand aufzufädeln. Überholen des besser platzierten ist während des Vorstarts unzulässig.

Nach ertönen das Startsignals, bzw. aufleuchten das Ampel „Grün“ darf überholt werden und das Rennen hat begonnen.

Das Rennen

Boote die auf der Grundlinie innen liegen, haben Wegerecht.

Boote die sich von der Grundlinie nach außen entfernen und von schnelleren Booten innen „angegriffen“ werden, dürfen an Wendebojen nicht in den Kurs stechen.

Das ein- und ausfahren aus der Boxengasse muss deutlich langsamer als im Renntempo geschehen. Defekte Boote müssen spätestens nach Aufforderung des Schiedsgerichts die Ideallinie verlassen. Langsame Boote gelten, wenn nicht defekt,  ebenso wie schnelle Boote als gleichberechtigte Wettbewerbsteilnehmer.
 

Bei einer Gelb-Phase sortieren sich nicht ausgefallene Boote der Reihenfolge nach (wie Schiedsrichter ansagt) auf. Während der Gelb-Phase ist ein Überholen ohne Schiedsrichteranweisung nicht zulässig. Der Re-Start wird nach ermessen des Schiedsrichters erfolgen.
Gelb-Phase ist dann gegeben wenn: ein gefahrloses Bergen der Boote für Bergebootmannschaft nicht gewährleistet ist oder andere Umstände es erfordern.

Bojen, die nicht vorschriftsmäßig umrundet werden, dürfen nicht aufgefädelt werden.

 

Der Boxenstopp

 

Während des Rennens ist das Modell mindestens einmal, aus eigener Kraft, an die Box zu steuern.

Der Boxenstopp beinhaltet das abstellen des Motors und das Starten. Tanken ist freigestellt. Alle Reparaturen dürfen durchgeführt werden.

Das Modell muss sich für mind. 60 sek. außerhalb des Wassers befinden.

Beim Einsetzen und Ausfahren aus der Box, hat der in die Box kommende Wegerecht.

Beim Ausfahren aus der Box ist darauf zu achten, dass unnötige Spritzwassererzeugung vermieden wird. Die erlaubte Geschwindigkeit in der Box ist mit „mäßig“ einzuschätzen.

Regelverstöße

Bojenabriss oder Zerstörung - für diesen Lauf disqu.

Boxengasse Abriss oder Zerstörung - für diesen Lauf disqu.

Unfallverursacher  - für diesen Lauf disqu.

Beabsichtigtes Aufhalten schnellerer Boote - erste Verwarnung - bei Wiederholg. disqu.

Riskantes Fahren - erste Verwarnung- bei Wiederholg. disqu.

Boje nicht umrundet - diese Runde nicht gewertet

Zu schnell in Box -  eine Runde Abzug

Boxenstopp nicht durchgeführt - für diesen Lauf disqu.

Mehr als zulässige Tankmenge - 6 Runden Abzug

Frühstart - 2 Runden Abzug

Fahrer oder Mechan. geht ins Wasser – Disqualifiziert

Während des Vorstarts oder bei Gelbphase unzulässig überholt – für diesen Lauf disqu.

Boot lauter als 80dB - disq.

Fehlen bei Siegerehrung – für Rennveranstaltung disq.

Grob unsportliches Verhalten, gegenüber Wettbewerbsteilnehmern, Schiedsrichter, Veranstalter oder Publikum – Ausschluss von der Veranstaltung + Streichung aller Punkte aus der Saison + Ausschluss von mindestens drei bis max. fünf Rennveranstaltungen

Die Protestzeit nach jedem Lauf beträgt 30 min. und ist nur für den vorangegangenen Lauf gültig. Die Einspruchsgebühr beträgt insg. 1 Kasten Bier (Mindestwert: 10,- Euro) für Schiedsrichter und Zeitnahme.

 

Ablauf einer Rennveranstaltung

Nach Anmeldung und entrichten der Startgebühr (15Euro) bekommen die Piloten die Möglichkeit ein freies Training zu absolvieren. Die Länge sollte 20 min. nicht unterschreiten und 45 min. nicht überschreiten. Nach der Anmeldung und während des Trainings kann das Modell  der technischen Abnahme vorgestellt werden.

Nach dem Training beginnt das Qualifying. Zwischen Quali und Rennstart muss eine Stunde Reparaturzeit bleiben.

Der Start zum ersten Rennlauf ist weiter oben beschrieben.

Zwischen dem ersten und zweiten Lauf muss mindestens eine Stunde Reparaturzeit bleiben. Die Startaufstellung für den zweiten Lauf ergibt sich aus dem Zieleinlauf des ersten Rennens.

Mindestens 30 Minuten müssen zwischen zweiten Lauf und Siegerehrung vergehen. Mehr als eine Stunde sollte es allerdings nicht dauern, bis die Siegerehrung stattfindet. Ausgenommen hiervon sind Veranstaltungen die im Rahmen einer anderen Veranstaltung stattfinden und die Siegerehrungen zu einem anderen Zeitpunkt anberaumt sind.

c-msc 2010

Regeln / Regelwerk für F 1 Tunnelboote – Maßstab 1 zu 8

F 1 Tunnelboote – Maßstab 1 zu 4 Logo

Regelwerk

F 1 Tunnelboote – 3,5ccm   Maßstab 1/8

Der Rumpf

 

Der Bootsrumpf muss einem F1 Inshore-Rennboot nachempfunden sein. Eine entsprechende Rumpfabdeckung (Haube, Deckel) muss vorhanden sein.

Das Bootsbaumaterial ist freigestellt. Spitzen dürfen, wenn nicht weicher, nicht vom Bootsbaumaterial des Rumpfes abweichen.

Der Bootsrumpf darf, bei voller Fahrt max. 2 Wasserberührungspunkte (Katamaran) aufweisen, ausgenommen hiervon ist die Antriebseinheit.

Pro Teilnehmer und Veranstaltung ist nur ein Boot zugelassen. Sollte ein Teilnehmer ein Ersatzboot einsetzen, werden alle bisherigen Runden aus dieser Veranstaltung gestrichen.

Das Boot wird von der Rennleitung vor dem Start vom Rennleiter begutachtet und technisch abgenommen. Danach erhält es eine Startnummer, die für die Dauer der Veranstaltung am Boot verbleibt.

 

Der Antrieb

Es dürfen nur  Motoren als In- oder Außenborder eingesetzt werden. Der Hubraum darf bei Methanolglühzündern nicht größer 3,5ccm sein.

Für ausreichenden Schallschutz ist zu sorgen. Bei einer Schallpegelmessung im Abstand von 20 Metern bei voller Fahrt, darf der Schallpegel 80dB nicht überschreiten. Bei Defekt ist das Modell unverzüglich an den Steg zu holen und zu reparieren. Sollte ein Boot länger als eine Runde ohne ausreichenden Lärmschutz unterwegs sein, wird das Boot vom Rennen ausgeschlossen (disq.).

Der Kraftstoff besteht aus Methanol, Äthanol  und darf nur mit biol. abbaubarem Öl gemischt sein. Die Zugabe von bis zu 25% Nitromethan ist zulässig.

Der Tankinhalt ist freigestellt.  Fluter dürfen eingesetzt werden.

Der Abtrieb erfolgt über starre oder flexible Welle. Der Propeller darf im Sinne nur halb im Wasser getaucht sein. Kupplungen sind erlaubt. Getriebe die die Umdrehungen zwischen Motor und Abtriebswelle verändern sind erlaubt.

Die Anlenkung ist freigestellt, muss aber zu jeder Zeit den vollen Wirkungsgrad erzielen.

Das Team

Das Team besteht aus dem Fahrer und einem Starthelfer (Mechaniker). Wahlweise kann das Team auch nur aus dem Fahrer bestehen, der somit als Starter fungiert. Mehr als ein Starthelfer ist nicht gestattet.

Der Fahrer muss bei der Fahrerbesprechung vor dem Rennen anwesend sein.

Der Kurs

Gefahren wird im allgemeinen um einen Dreieckskurs im Uhrzeigersinn. Die Schenkellänge beträgt zw. 10 und 60 Meter.

In abweichenden Fällen wird ein Rundkurs im Uhrzeigersinn gefahren, von Wendeboje zu Wendeboje liegen zwischen 50 und 90 Meter.

Es ist auch möglich, dass eine Schikane in den Rennkurs eingebaut wird. (Linkskurve).

 

Die Fahrzeit

Pro Rennen werden zwei Läufe mit je 15 min. Renndauer gefahren. Der Schiedsrichter entscheidet, vor dem Start, über eine Kürzung der Renndauer, die 10 min. nicht unterschreiten sollte.

Bei Gefahr wird das Rennen abgebrochen. Bei einem vorzeitigen Rennabbruch wird das Rennen neu gestartet.  Während der Phase des Abbruchs bis zum Neustart darf an den Modellen keine Veränderung vorgenommen werden, Tanken erlaubt. (Propellerwechsel oder Reparatur). Nach Startsignal zum Re-Start darf Repariert werden.
Der Rennabbruch dient nur dem Bergen von Modellen oder der Reparatur der Rennstrecke incl. Boxengasse.  Das Rennen sollte nicht länger als 5min. unterbrochen werden.

Die Runden werden nach dem Re-Start weiter gezählt. Der Verursacher des Rennabbruchs (z.B. Zerstörer der Boxengasse) wird vom Rennen ausgeschlossen, die bis dahin gefahrenen Runden werden nicht angerechnet.

Sollte ein Boot vor oder während des Abbruchs des Rennens liegen geblieben sein und nichts mit dem Rennabbruch zu tun haben, so darf das Modell bei einem Neustart das Rennen als letzter wieder aufnehmen.

 

Der Start

Gestartet wird in der Regel als Jetty-Start. (Start vom Startsteg). Der Schiedsrichter kündigt „Zwei Minuten bis zum Start“ an. Bis 30 Sekunden vor dem Start dürfen die Motoren laufen. Ab 30 Sekunden bis zum Start gilt: „Motorenruhe“.  Die Boote dürfen nicht mehr berührt werden. Erst bei Ampel „Grün“ ist der Start freigegeben.

Sollte kein Startsteg für die Teams zur Verfügung stehen, kommt der Indy-Start zum tragen.

Die Boote werden nach und nach ins Wasser gelassen und umkreisen mit mäßiger Geschwindigkeit den Kurs.  Der Polesitter gibt die Geschwindigkeit im Vorstart an, darf nicht unter ½  aber auch nicht über ¾ Gas liegen. Der Vorstart ist die Zeit vom Boote zu Wasser lassen bis zum Startsignal des Schiedsrichters, egal auf welchem Streckenabschnitt sich das Feld befindet. Während des Vorstarts haben sich die Boote, ihrer Platzierung nach, hintereinander mit ca.3 Meter Abstand aufzufädeln. Überholen des besser platzierten ist während des Vorstarts unzulässig.

Nach ertönen das Startsignals, bzw. aufleuchten das Ampel „Grün“ darf überholt werden und das Rennen hat begonnen.

Das Rennen

Boote die auf der Grundlinie innen liegen, haben Wegerecht.

Boote die sich von der Grundlinie nach außen entfernen und von schnelleren Booten innen „angegriffen“ werden, dürfen an Wendebojen nicht in den Kurs stechen.

 

 

Das ein- und ausfahren aus der Boxengasse muss deutlich langsamer als im Renntempo geschehen. Defekte Boote müssen spätestens nach Aufforderung des Schiedsgerichts die Ideallinie verlassen. Langsame Boote gelten, wenn nicht defekt,  ebenso wie schnelle Boote als gleichberechtigte Wettbewerbsteilnehmer.

Bei einer Gelb-Phase sortieren sich nicht ausgefallene Boote der Reihenfolge nach (wie Schiedsrichter ansagt) auf. Während der Gelb-Phase ist ein Überholen ohne Schiedsrichteranweisung nicht zulässig. Der Re-Start wird nach ermessen des Schiedsrichters erfolgen.
Gelb-Phase ist dann gegeben wenn: ein gefahrloses Bergen der Boote für Bergebootmannschaft nicht gewährleistet ist oder andere Umstände es erfordern.

Bojen, die nicht vorschriftsmäßig umrundet werden, dürfen nicht aufgefädelt werden.

 

 

Regelverstöße

 

Bojenabriss oder Zerstörung - für diesen Lauf disqu.

Boxengasse Abriss oder Zerstörung - für diesen Lauf disqu.

Unfallverursacher (v.Schiri festgestellt) - für diesen Lauf disqu.

Beabsichtigtes Aufhalten schnellerer Boote - eine Verwarnung - bei Wiederholg. disqu.

Riskantes Fahren (entscheidet Schiri) - eine Verwarnung- bei Wiederholg. disqu.

Boje nicht umrundet - diese Runde nicht gewertet

Zu schnell in Box -  eine Runde Abzug

Frühstart - 2 Runden Abzug

Fahrer oder Mechan. geht ins Wasser – disq.

Während des Vorstarts oder bei Gelbphase unzulässig überholt – disqu.

Boot lauter als 80dB -  disq.

Fahren ohne Abdeckung - disq.

Fehlen bei Siegerehrung – für Rennveranstaltung disq.

 

Die Protestzeit nach jedem Lauf beträgt 30 min. und ist nur für den vorangegangenen Lauf gültig. Die Einspruchsgebühr beträgt insg. 1 Kasten Bier (Mindestwert: 10,- Euro) für Schiedsrichter und Zeitnahme.

 

c-msc2010

 

Anmeldung

 

                                                                                                                            

                                                                                                                                            

 

 

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Offene RC F1-H2O Meisterschaft

 

Ich, ­­­­­­­­­­­­­­­_______________________________________________________

              Vor- und Zuname                                               – Anschrift –                                                              Tel.Nr.

 

melde mich zur Show-Meisterschaft in der Klasse RC F1-H2O

 

Maßstab  ­­­­­­­­­­­­­______  an.

 

Für die Rennen benutze ich folgende Frequenzen ­­­­­­­­­­­­­­___,___,___,___,___ und kann diese auch bis 10 Min. vor Start des Qualifyings wechseln.

 

Ich habe das Regelwerk für meine Klasse gelesen und werde mich dem Regelwerk entsprechend verhalten. Über eine  Versicherung, die Schäden durch mein Modellboot gegenüber anderen absichert, verfüge ich und kann diese auch vor Beginn des Show-Rennens vorweisen. Ich weiß, dass diese Modellshowrennen der Demonstration  gegenüber Zuschauern dienen. Der Veranstalter (MSC-Elbe-Dessau) kann Auflagen und  zeitliche Ablaufänderungen  bis hin zu Veranstaltungsabsagen ohne Begründung  veranlassen.

 

Für Sachschäden kann nicht der Veranstalter (MSC-Elbe-Dessau e.V.) verantwortlich  gemacht werden.

 

 

__________________________

Unterschrift Teilnehmer



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